Miete erhöhen

Mieterhöhungen laufen nach streng formalisierten Verfahren ab und sind gem. § 558 BGB des Miethöhegesetzes zu erklären.
ACHTUNG: fehlerhafte oder unvollständige Mieterhöhungsschreiben können Ihre Mieterhöhung gefährden. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Fachmann oder einen Hausbesitzerverein.

Bei bestehenden Mietverträgen können die Mieten auf den ortsüblichen Stand angepasst werden, jedoch darf eine Mieterhöhung die ortsübliche Vergleichsmiete nicht überschreiten. Zudem ist die Kappungsgrenze einzuhalten, d.h. eine Miete kann innerhalb von drei Jahren um maximal 20 Prozent erhöht werden.
Achtung: In NRW gilt seit dem 1. Juni 2014 in manchen Städten eine Mietpreisbremse! Danach darf bei bestehenden Mietverträgen die Miete innerhalb von drei Jahren um nicht mehr als 15 Prozent angehoben werden!
 
Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen gem. § 559 BGB
Führt der Vermieter eine Modernisierungsmaßnahme im Sinne des § 559 BGB durch, so kann er pro Jahr 11 % der Kosten, außerhalb der Mietererhöhung nach den Voraussetzungen der Vergleichsmiete, auf den Mieter umlegen.

 

Nützliche Links:

► Justizministerium NRW

 


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